Na also. funktioniert.
Danke für den Tipp, Stephane!
March 30, 2006
Yippie!
Nee, Googlefight kannte ich noch nicht. Ich hab das bisher immer manuell gemacht, aber das macht ja nur halb so viel Spass.
Also gleich mal ausprobieren, die Maschine:
Na also. funktioniert.
Danke für den Tipp, Stephane!
Na also. funktioniert.
Danke für den Tipp, Stephane!
March 29, 2006
mp3-player
... dienen nicht nur der Selbstbedudelung, sie können auch erfolgreich zur Abwehr von Fremdbedudelung und -bedaddelung in Kaufhallen, Bussen und Strassenbahnen eingesetzt werden. Natürlich ist Ruhe durch nichts zu ersetzen, aber hey, manchmal isses einfach schöner, Tom Waits zuzuhören als den schwäbischen Muttis. Außerdem kann man mit aufgezeichneten Radiosendungen und Interviews die täglichen Stumpfsinns-Wartezeiten ausnutzen.
Deshalb hatte der Rabe Ralf schon vor einiger Zeit der Plan gefasst, sich einen hübschen kleinen MP3-Player mit Flash-Speicher zu verschaffen, der auch Musik im OggVorbis-Format abspielen kann und nicht mit DRM und Inkompatibität rumnervt.
Begriffserklärung:
Spieler mit Flash-Speicher sind winzig und man kann sie mit zum Laufen nehmen. Mit Festplatten ist dagagen immer Mechanik verbunden, die braucht mehr Strom braucht ist und nie ganz unerschütterlich sein kann (dafür passt mehr drauf).
OggVorbis ist eine patentfreie Alternative zum MP3-Format. Es ist MP3 außerdem qualitativ überlegen, das macht sich besonders bei stärkerer Kompression bemerkbar (sonst hört eh kein normaler Mensch mehr einen Unterschied). Und da der Speicherplatz auf so einem kleinen Spieler begrenzt ist und man für unterwegs auch kein HighEnd braucht, ist Ogg ideal.
Und DRM ist der Sammelbegriff für allerlei technische Vorrichtungen, die der Wahrung von Urheberrechten dienen, im Klartext: Kopierschutzmaßnahmen, Abspielbeschränkungen und andere Drangsalierungen. Tatsächlich wahren sie in der Praxis eher die Profitinteressen der Musikindustrie. Aber das ist eine andere Geschichte.
Jedenfalls war die Sache nicht so einfach:
Anfangs hatte ich mit dem schicken IPod nano von Apple geliebäugelt, obwohl Kathrin sagt der Name IPod klingt scheußlich (was stimmt). Trotz schick kann der IPod aber keine Oggs spielen. Außerdem braucht er eine spezielle Software, die es mal wieder nicht für Linux gibt (*nerv*). Ok, es gibt alternative Programme, aber ich will eigentlich gar kein extra Programm hernehmen müssen, bloß um ein paar Musikdateien auf einen Abspieler zu kopieren. Bei einer Maus oder einem USB-Stick erwartet man ja schließlich auch, daß man nicht noch irgendwelche Programme installieren muss, um das Ding in Betrieb nehmen zu können.
Angeblich leistet diese IPod-Software einem beim Sortieren der Musik gute Dienste. Ich will aber keine Software zum Ordnen von Musik oder was auch immer, die mir das Abspielgerät vorschreibt (hab's noch nie gemocht, wenn mir jemand was unsinniges vorschreibt). Mit IPodLinux ließen sich alle Probleme lösen, wenn man etwas Zeit für die Bastelei übrig hätte. Soviel zum IPod.
Der koreanische Hersteller IRiver baut einige Spieler, die Ogg Vorbis können, zum Beispiel den T30. Der kommuniziert mit dem Rechner über MTP, einer von M$ und Canon entwickelten Geheimsprache, die bislang nur der Windows Mediaplayer 10 versteht. Man muss also ein Windows XP besitzen um überhaupt Musik auf diesen Player laden zu können (*nerv*) und darf sich auf erstklassiges DRM vom Marktführer verlassen! Wer diesen Spieler kauft, hat wieder einen Grund, nicht auf sein Windows verzichten zu können. Bewährte Taktik. Da mir das in diesem Leben ganz sicher nicht mehr passieren wird, fällt dieser Spieler also ebenfalls aus.
Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, und wie so oft hatten mir einige schon prophezeit, daß es das, was ich mir vorstelle, gar nicht gäbe, als Kathrin ganz zufällig über den TrekStore i.Beat organix stolperte. Dieser Spieler hat 1GB Flash-Speicher / spielt MP3 / Ogg / u.a. Formate ab / braucht keine zusätzliche Software / nix DRM / sogar mit Stiftung Warentest "gut" / machte auch sonst einen ganz passablen Eindruck. Nachdem das Modell mehrere Wochen lang ausverkauft war, haben wir schließlich doch noch ein Exemplar abbekommen (Beschreibung folgt demnächst):
Fazit: Glaubt den Gibtsnichtsagern nicht. Gibtsdoch: MP3-Spieler ohne eingebaute Betriebssystem-Abhängigkeit / die ohne Spezialsoftware funktionieren / die neben MP3 auch das patentfreie Ogg abspielen / die dich dank Abwesenheit von DRM noch selbst entscheiden lassen, welche Dateien du abspielen möchtest. Es gibt sie solange, wie jemand danach verlangt. Die Musikindustrie, Micro$oft und Konsorten wollen uns diese Freiheiten Stück für Stück abkaufen. Die ersten von uns haben auch schon bereitwillig verkauft.
Deshalb: Kauft keine Sachen, die euch abhängig machen.
Fazit: Glaubt den Gibtsnichtsagern nicht. Gibtsdoch: MP3-Spieler ohne eingebaute Betriebssystem-Abhängigkeit / die ohne Spezialsoftware funktionieren / die neben MP3 auch das patentfreie Ogg abspielen / die dich dank Abwesenheit von DRM noch selbst entscheiden lassen, welche Dateien du abspielen möchtest. Es gibt sie solange, wie jemand danach verlangt. Die Musikindustrie, Micro$oft und Konsorten wollen uns diese Freiheiten Stück für Stück abkaufen. Die ersten von uns haben auch schon bereitwillig verkauft.
Deshalb: Kauft keine Sachen, die euch abhängig machen.
March 28, 2006
Ein Kessel Buntes
Wahlberichterstattung in der tagesschau vorgestern: Deren Lieblingssysnonym für "Landtagswahl" war "Stimmungstest". Das kam mindestens fünf oder dreizehnmal vor. "Nach diesem ersten großen Stimmungtest nach der Bundestagswahl", "der Stimmungstest hat gezeigt" - so in dem Stil.
Ich hab's mal wieder zu spät geblickt, aber jetzt dämmert's --- es geht gar nicht mehr um Meinungen, sondern um Stimmungen. Verstehe, passt ja auch besser in die Zeit. ... so, da kriegt mal öhhhm, die Ute mit dem hübschen Hund n Kreuz, ich hab heut gute Laune ...
In BW hat der Stimmungstest allerdings im wesentlichen
schwarzergeben (Melancholie?), aber auch etwas mehr
grün(Hoffnung, stimmts?) als beim letzten großen Stimmungstest. Neid ist dafür etwas zurückgegangen. Rot war diesmal überhaupt nicht so in Stimmung. Summa summarum kann man das interpretieren als "weiter so!". Aha. Na denn. Tornado jetzt auch Hamburg, hab ich grad im tv gesehn.
March 16, 2006
February 24, 2006
Preisverleihung
Mein diesjähriger Preis für die gelungenste Fotomontage geht an den neuen Internetauftritt unserer Fakultät für Informations- und Kognitionswissenschaften. Begründung: Die Collage zeigt eindrucksvoll, wie in Tübingen noch nicht so recht zusammenwachsen will, was neuerdings zusammengehört: Informatik und Psychologie. Dabei bin ich überzeugt, daß beide Disziplinen einiges voneinander lernen können, denn beide befassen sich im Wesentlichen mit dem gleichen Kerngeschäft: der Informationsverarbeitung.
Auch interessant: zeigt man dieses Bild einem Unkundigen und fragt ihn, welche Seite die Psychologie und welche die Informatik sei, dann wette ich, würden die meisten denken: links - das ist ganz klar das Psychologische Institut, da stehen Blumen und alles sieht schön ruhig aus, bei den Informatikern gibt es hingegen nur kalte Technik, das ist sicher das rechte Gebäude. Und das Gegenteil ist der Fall. Verglichen mit der kühlen Wissenschaftlichkeit der Psychologen geht es doch bei uns wirklich schön gemütlich zu.
Auch interessant: zeigt man dieses Bild einem Unkundigen und fragt ihn, welche Seite die Psychologie und welche die Informatik sei, dann wette ich, würden die meisten denken: links - das ist ganz klar das Psychologische Institut, da stehen Blumen und alles sieht schön ruhig aus, bei den Informatikern gibt es hingegen nur kalte Technik, das ist sicher das rechte Gebäude. Und das Gegenteil ist der Fall. Verglichen mit der kühlen Wissenschaftlichkeit der Psychologen geht es doch bei uns wirklich schön gemütlich zu.
February 20, 2006
A Musical Scanner
The control language of some HP scanners has an undocumented command that makes the device play tunes using its stepping motor! The feature is documented in an HP journal from 1997. A working program to play music on the scanner and a video of the concerto can be found here.
The idea is not new. In the 60's, some clever engineers figured out how to make the IBM 1403, a monster of a printer sing. See and hear the machine at the Computer History Museum.
Anyway, it's good to know that there still some maniacs around...
[via Andi's Weblog]
February 10, 2006
Ok, UML
February 07, 2006
Dead Man
February 05, 2006
Schöne Neue Welt
Apothekenschaufenster mit hohem Depressionspotential irgendwo in Stuttgart. Nicht nur liegt für mich im Dunkeln, was mir der Apotheker mit dieser Installation sagen will, mir ist auch nicht vollends bewußt, woher die Assozation "Schöne Neue Welt" kommt. Aber wäre das kein gutes Coverfoto für einen dieser düsteren Zukunftsromane?
Wahrscheinlich sind es diese gruseligen gesichtslosen, uniformen Wesen (die allein wären für mich übrigens schon ein Grund, kein Buch aus dieser Addison-Wesley-Reihe zu kaufen), die dazu verdammt sind, im scheusslichen Licht einer gelben Neonröhre im Gleichschritt durch eine Blechlandschaft zu marschieren. Das kann man freilich nur mit ausreichend Schmerztabletten ertragen.
January 31, 2006
Rewriting History with Wikipedia
As the German magazine Spiegel reports today, the free Online Encyclopedia Wikipedia has frequently been abused by Members of the American Congress. Not only did they manipulate biographies of politcal friends and enemies, they also deleted facts on the article on the war in Iraq. While people are always concerned about the danger of vandalism in Wikipedia, those rather subtle manipulations are by far harder to reveal and to correct. And maybe this is just the tip of the iceberg.
Although this is outrageous and questions the Wikipedia model, I also think that Wikipedia has already proved to be a great and well working machine and it will hopefully also find ways to manage challenges like that. The fact, that the changes have been discovered are at least encouraging. Anyway, it also reminds me how careful one has to deal with information from the WP - the "community" is not "all the good people in the world", as I like think about it...
[Wikipedia artice on the affair]
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